Häufig gestellte Fragen
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Waldsommelierinnen und Waldsommeliers verbinden fundierte Kenntnisse über Wald und Pflanzen mit einer geschulten multisensorischen Wahrnehmung.
Dabei schärfen sie ihre Fähigkeit, Gerüche, Aromen, Geschmäcker, Texturen, Farben und weitere Sinneseindrücke des Waldes differenziert wahrzunehmen, zu beschreiben und mit pflanzenkundlichen und ökologischen Zusammenhängen zu verknüpfen.
Im Zentrum steht damit die Verbindung von Wald- und Pflanzenkunde, Multisensorik und praktischem Erleben im Wald.
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Die Waldsommelier-Kurse und der Lehrgang richten sich sowohl an waldinteressierte Privatpersonen ohne Vorkenntnisse als auch an Fachpersonen, die ihre Kenntnisse über den Wald und ihre multisensorische Wahrnehmung fundiert erweitern möchten.
Besonders angesprochen sind beispielsweise:
natur- und waldinteressierte Privatpersonen
Fachpersonen aus Gastronomie und Lebensmittelhandwerk
Mitarbeitende aus Hotellerie und Tourismus
Personen aus Naturvermittlung und Umweltbildung
Pädagoginnen und Pädagogen
Fachpersonen aus Sensorik und Kulinarik
Gruppen, Vereine und Unternehmen
Für Gruppen und Firmen können zudem individuell abgestimmte Formate entwickelt werden.
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Die Waldsommelier-Kurse und der Lehrgang werden von Sensorikexperte Patrick Zbinden und Forstingenieur Maurus Frei gemeinsam geleitet.
Damit treffen zwei unterschiedliche Perspektiven aufeinander: professionelle Sensorik und fundierte Kenntnisse rund um Wald und Vegetation. Die Verbindung ermöglicht es, den Wald sowohl fachlich einzuordnen als auch mit allen Sinnen differenziert wahrzunehmen.
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Nein. Für die Teilnahme an den saisonalen Waldsommelier-Kursen und am Waldsommelier-Lehrgang sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch Personen mit bereits vorhandenen Kenntnissen davon profitieren können.
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Im Mittelpunkt stehen die differenzierte Wahrnehmung des Waldes und ein vertieftes Verständnis seiner Vegetation und ökologischen Zusammenhänge.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich unter anderem mit:
multisensorischer Wahrnehmung und professioneller Sensorik
saisonalen Veränderungen des Waldes
Erkennen und Einordnen von Pflanzen, Bäumen sowie weiteren typischen Naturmerkmalen und Besonderheiten des Waldes
Gerüchen, Aromen, Geschmäckern, Texturen, Farben und Geräuschen
dem systematischen Beschreiben sensorischer Eindrücke
dem Arbeiten mit dem Wald-Aromarad
essbaren Wildpflanzen
ökologischen Zusammenhängen und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wald
Die Inhalte können sowohl persönlich als auch in unterschiedlichen beruflichen Kontexten genutzt werden.
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Beide Formate verbinden Wald- und Pflanzenkunde mit multisensorischer Wahrnehmung und praktischem Erleben im Wald. Sie unterscheiden sich vor allem in Dauer, Vertiefung und Abschluss.
Saisonale Waldsommelier-Kurse
• einzeln buchbar
• Dauer ca. 3½ Stunden
• kompakter Einstieg in einen saisonalen Themenschwerpunkt
• Abschluss mit einer Kursbestätigung
Waldsommelier-Lehrgang
• drei aufeinander aufbauende Module im Frühling, Sommer und Herbst
• Dauer pro Modul ca. 6 Stunden
• insgesamt 18 Stunden
• vertiefte und systematisch aufeinander aufbauende Inhalte
• jedes Lehrgangsmodul kann auch einzeln besucht werden
• nach erfolgreichem Abschluss aller drei Module wird das Diplom «Wald-Sommelière» bzw. «Wald-Sommelier» erteilt
Weitere Informationen finden Sie unter «Kurse & Lehrgang».
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Ja. Jedes der drei Jahreszeitenmodule kann auch einzeln gebucht werden.
Die Module bauen zwar inhaltlich aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander besucht werden. Das eignet sich beispielsweise für Personen, die zunächst einen bestimmten saisonalen Schwerpunkt kennenlernen oder sich schrittweise vertiefen möchten.
Das Diplom «Wald-Sommelière» bzw. «Wald-Sommelier» wird nach erfolgreichem Abschluss aller drei Lehrgangsmodule erteilt.
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Die Inhalte der Kurse und des Lehrgangs können sowohl persönlich als auch in beruflichen Zusammenhängen genutzt werden.
Mögliche Anwendungsfelder sind beispielsweise:
Persönlicher Alltag
Der Wald kann bewusster wahrgenommen und Pflanzen, saisonale Veränderungen und Sinneseindrücke differenzierter eingeordnet werden.
Sensorik
Die differenzierte Wahrnehmung und Beschreibung von Düften, Aromen, Geschmäckern und Texturen lässt sich auf unterschiedliche sensorische Aufgaben übertragen.
Gastronomie und Kulinarik
Inspiration für den Umgang mit essbaren Wildpflanzen, Waldaromen und sensorisch geprägten Genussformaten.
Tourismus und Hotellerie
Impulse für naturbezogene Gästeerlebnisse, saisonale Angebote oder multisensorische Waldformate.
Naturvermittlung und Umweltbildung
Sensorische Zugänge können dabei helfen, Pflanzen, Waldstrukturen und ökologische Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln.
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Die Kurse und Lehrgangsmodule finden grundsätzlich im Sihlwald bei Zürich statt.
Der Sihlwald ist das grösste Naturwaldreservat des Schweizer Mittellandes und bietet mit seinem sich weitgehend natürlich entwickelnden Buchenmischwald besonders vielfältige Möglichkeiten, Waldvegetation, saisonale Veränderungen und ökologische Zusammenhänge unmittelbar zu erleben.
Für Firmen und Gruppen können die Angebote auf Wunsch auch an einem individuell vereinbarten, geeigneten Ort durchgeführt werden.